#1 Curtiss P-40 B Warhawk von Thor 14.05.2012 20:04

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Und ein weiterer Himmelsstürmer verlässt meinen Baubereich.
Trumpeters Curtiss P-40B Warhawk (Tomahawk MKII) in 1:32,gebaut komplett OOB:


Bild: www.amazon.de

Zur Geschichte:
(Quelle Wikipedia)

Die P-40 war ein einmotoriger einsitziger Tiefdecker und wurde von den Curtiss-Werken aus der von einem Sternmotor angetriebenen Curtiss P-36 entwickelt. Triebwerk war ein Allison V-1710-V-Motor. Der Erstflug erfolgte 1938, die Serienfertigung von 1939 bis 1944.

Die Royal Air Force übernahm eine Anzahl ursprünglich von Frankreich bestellter Curtiss-Jäger als Tomahawk. Da die Tomahawk aufgrund ihrer unzureichenden Leistung in Höhen über 4.500 Metern nicht mit der deutschen Messerschmitt Bf 109 konkurrieren konnte, wurde sie in Nordafrika eingesetzt, wo sie sich in niedriger bis mittlerer Höhe dank ihrer guten Manövrierfähigkeit als brauchbarer Jäger und Jagdbomber erwies.

Auch die für die Republik China kämpfende irreguläre American Volunteer Group (Flying Tigers) wurde mit P-40-Jägern ausgerüstet. Anders als in Europa war die P-40 in China in ihren Flugleistungen den gegnerischen Jägern überlegen, und die Flying Tigers konnten mit der P-40 den von den Japanern vorwiegend eingesetzten Jägertyp Nakajima Ki-43 Hayabusa erfolgreich bekämpfen.

Die auf dem pazifischen Kriegsschauplatz eingesetzten regulären Jagdstaffeln der USAAF, die neben der Ki-43 vor allem die Mitsubishi A6M Zero zum Gegner hatten, hatten in den ersten Monaten größere Schwierigkeiten als die Flying Tigers, die Schwächen der wendigen japanischen Jäger zu finden und auszunutzen.

Im Rahmen des Leih- und Pachtgesetzes wurden 2631 Flugzeuge auch an die Sowjetunion geliefert. Für die sowjetische Luftwaffe stellte die P-40 einen Fortschritt gegenüber den noch in großer Stückzahl eingesetzten veralteten Jägern vom Typ Polikarpow I-16 dar.

Trotz ihrer insgesamt mäßigen Leistungen wurde die P-40 in großen Stückzahlen gefertigt und auf allen Kriegsschauplätzen als Jagdbomber eingesetzt. Obwohl sie mit immer stärkeren Motoren ausgerüstet wurde, blieben ihre Flugleistungen immer weiter hinter denen anderer zeitgenössischer Jagdflugzeuge zurück. Die von Allison-Motoren angetriebenen Varianten konnten aufgrund des einstufigen Eingang-Laders ihre schwache Leistung in mittleren und großen Höhen niemals steigern, zumal die Kombination von großem Propeller und schnelldrehender Propellerwelle in diesen Höhen zu erheblichen Effizienzverlusten führte.

Die von mit Zweigang-Ladern versehenen Rolls-Royce Merlin-Motoren mit etwas günstigerem Übersetzungsverhältnis der Propellerwelle angetriebenen Varianten P-40F und P-40L hatten die besten Höhenleistungen der P-40-Serie, aber auch sie konnten weder die Leistungen der Bf 109F noch die der neueren Varianten der Bf 109 oder gar die der Focke-Wulf Fw 190 erreichen.

Danke für diesen Überblick,Wikipedia


In diesem speziellen Fall habe Ich mich für die,im Vergleich zur Lackierung der RAF,einfachere Variante der USAAF entschieden.Ich stelle mir diese Maschine auf einem einfachen Flugfeld am Rande der hawaiianischen Hauptinsel Ende November,Anfang Dezember ´41 vor.Sie hat schon einiges an Flugzeit gesehen,wird aber von der Bodencrew sauber gehalten.



























Ein sehr schöner Bau,der Bausatz ist wärmstens zu empfehlen.Supergünstig (32 Euro bei amazon) und bis auf die Cockpit-Schiebehaube super passgenau.Geätzte Teile für die Gurtschnallen dabei,bewegliche Ruder (hier aber fest),ordentlich detaillierter Motor.Lackiert ist die Maschine innen mit Gunze H58 Interior Green,Vorschattiert mit Tamiya XF-1 und Hauptfarbe ist Olive Drab von Tamiya (mir fällt grade nicht ein was die Farbe der Unterseite ist... )....Ach Ja! Die Decals waren dieses Mal kein Problem!

Die Base ist ein IKEA-Bilderrahmen,dessen Rückplatte erst mit grob auf Länge geschnittenen Holzleisten beklebt wurde,dann mit einem gefärbten Gemisch aus Vogelsand,Holzleim,Wasser und einem Schuss Tamiya Flat Brown bestrichen wurde.Nach dem Trocknen der Sandmixtur diese mit verdünntem Holzleim bestrichen und hell- und dunklegrüne Grasflocken aus dem Modellbahnzubehör aufgestreut und die Holzleisten mit Wash Brown Ölfarbe von 502 Abteilung gestrichen.Noch zwei selbstgemachte trockene Grasbüschel aus Dichtungshanf aufgesetzt und es ist angerichtet.....vorerst.Zwei USAAF-Piloten aus Resin sind noch auf dem Weg und vielleicht findet noch ein wenig Staffage ihren Weg auf die Platte.

Soweit genug geschwätzt,mir gefällt es soweit ganz gut,bin zufrieden mit dem Erreichten.Die Antennendrähte werde Ich noch ergänzen wenn ich ein Bild finde auf dem Ich sehe wo die an die Tragflächen gekoppelt werden.und hoffentlich finde Ich auch noch das Spornrad wieder,das ist mir beim umstellen irgendwie kurzfristig abhanden gekommen.

Jetzt dürft Ihr...

#2 RE: Curtiss P-40 B Warhawk von Bellwood 15.05.2012 19:52

Sehr schöne Arbeit. Die Lackierung mit den Lackplatzern sieht klasse aus.

Gibt es noch Details aus dem Innenraum?

#3 RE: Curtiss P-40 B Warhawk von xxxSWORDFISHxxx 15.05.2012 19:56

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Sieht gut aus Deine P-40
Chipping kommt gut vllt für ne Vorkriegsmachiene evtl ein bissl zuviel die hatten ja da noch genug Zeit zum Nachlackieren
Das Holz der Base ist echt Super

#4 RE: Curtiss P-40 B Warhawk von Thor 15.05.2012 20:43

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@Frank: Ich habe noch Bilder aus der Bauphase...



#5 RE: Curtiss P-40 B Warhawk von snokri 25.05.2012 09:10

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Rundum gelungenes Modell!

Die schöne Base setzt das I-Tüpfelchen.

Grüße Bernd

#6 RE: Curtiss P-40 B Warhawk von Angel 25.05.2012 09:34

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Ups, hab'se gerade erst entdeckt. Interessanter und gut ausgeführter Rollout.
Sauber gebaut

#7 RE: Curtiss P-40 B Warhawk von Raptor 25.05.2012 18:12

Hi,

tolles Modell. Vorallem das Cockpit und die dezente ALterum mit Lackabplatzern gefallen mir.

Klasse.

Viele Grüße, Stefan

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