#1 Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von trex.10 30.03.2019 14:53

Wertes Forum,

Nach einer fast 3 1/2 jährigen Modellbaupause aufgrund ziemlicher Probleme im Job und darauf folgender Null-Motivation furs Hobby, habe ich das noch 2015 begonnene Sd.Kfz 222 von Hobby Boss (Bausatz Nr. 83815) vor kurzem fertig gestellt.,

Die Vorlage: Ein Sd.Kfz 222, Zweites Baulos, der Aufkläungsabteilung 3 (mot.) der 5.lei. Division, Nordafrika, März 1941 auf dem Weg von Tripolis nach Agedabia


Quelle: https://c8.alamy.com

Die Modellbasis:
Der Hobby Boss Bausatz Nr. 83815, Sd.Kfz 222 “1st Series”


Wie bei Hobby Boss üblich gibt es interessante “Non-Mainstream” Modelle im Angebot, die im Grunde recht gut, im Detail aber meist lausig (recherchiert) sind.

Als Basis diente der Hobby Boss Bausatz 83815, von HB als Sd.Kfz 222 “1st Series” bezeichnet, ich habe es zu einem Fahrzeug des 2. Bauloses, gebaut zwischen April – November 1938, modifizert.


Das Fahrgestell:

Das ist im wesentlichen korrekt (Aufhängung/Federung) für ein Sd.Kfz 222 des ersten Bauloses, welche das Horch Fgst. 801 “Typ A” verwendet, nur ist die von HB gebotene Darstellung der Lenkung dafür falsch.
Der HB Bausatz 83815 Sd.Kfz 222 1st Series reproduziert das Lenksystem das erst an Fahrzeugen ab dem 5. Baulos verbaut war, also korrekt für ein Sd.Kfz 222 ab Produktion Mai 1942 - Juni 1943, ausgerüstet mit dem Horch Fgst 801V “Typ B”.
Unterschied: beim Fgst. “Typ B” liegt das Lenkgestänge für die Hinterachslenkung VOR der Hinterachs-Radaufhängung und beim Horch Fgst “Typ A” HINTER der Hinterachs-Radaufhängung

Also Ändern:



Während das im Spritzling “C” (an dem auch die Lenkungsteile sitzen) angeordnete neue Getriebe korrekt für dieses Baulos und somit auch für den Bausatz 83815 ist, benutzt HB für den Motor den kompletten Spritzling aus dem Bausatz 82442, (Sd.Kfz 222 Late).
Damit läßt sich aber nur die (stärkere, aber optisch andere) Motorversion des Horch Fgst. 801v darstellen.
Anm.: Lenkung und Motor sind auch bei den HB Modellen Sd.kfz 221 (alle Versionen), 222 3rd Series and dem Sd.Kfz 223 falsch.


Der Wasserkühler muß um 3 mm höher gesetzt werden, andernfalls wäre das Öffnen des Kühlerverschlußes sehr schwierig….


Die Wanne:
Und da liegt das Hauptproblem aller Hobby Boss Sd.Kfz 222 (ausgenommen die Wiederauflage des ex-Tristar Modells)

Während HB für seine Sd.Kfz 221 in Bezug auf Abmessungen und Konturen nahezu perfekte Wannen liefert, scheinen die Wannenteile der Bausätze 83815, 83816 und 83812 (Sd.Kfz 223) auf der Wanne des Bausatzes 82442 zu basieren.
D.h., während die Breite des Fahrgestells korrekt ist, somit auch die Breite der Unterseite der Unterwanne, ist die Wanne in dem Bereich wo die Ober- auf die Unterwanne trifft um 3,5 mm zu schmal, was zu völlig falschen Seitenwinkeln der Unterwanne führt. Und da in Folge die Oberwanne an ihrer Oberseite (Wanndendach) um 2,5 mm zu schmal ist, ergibt das auch für Seitenwände der Oberwanne falsche Winkel


Als Folge sind die beiden Fahrersehklappen zu knapp beieinander, auch wenn deren Abmessungen selber korrekt sind.

Aber nachdem das Resultat am Ende wie ein Sd.Kfz 222 aussieht, muß man mit den Fehlern leben, ein Korrigieren würde einen kompletten Neu(auf)bau bedeuten.

Die Seitenkontur der Oberwanne (und somit auch der Unterwanne) ist von vorne nach hinten gesehen im Großen und Ganzen korrekt.


Der Innenraum: Die Lagerung der MG-Munition ist für alle HB Sd. Kfz 221, Sd.Kfz 222 1st und 3rd Series, sowie das Sd.Kfz 223 falsch.
HB hat sich das Leben leicht gemacht und für alle die genannten Modelle die Munitionslagerung aus dem Bausatz 82442 verwendet. Darin ist aber die Munition für das MG34 im“Gurtkasten 34” gelagert, was richtig ist für ein Fahrzeug des 5. Bauloses.
In der Realität waren in den genannten Fahrzeugen 4 Kästen für die “Patronentrommeln 34" verbaut.
2 Kästen an jeder Wannenseite, mit jeweils 3 Patronentrommeln a 75 Schuß.


Auch hat HB keinerlei Halterungen für die 2 cm Munition vorgesehen. Unterbringen konnte ich in dem dafür vorgesehene Platz nur 7 Munitionskästen, indem je 2 Stk. 10-Schuß Magazine enthalten sind = 140 Schuß.
Es müßten aber mehr sein, denn laut Beladeplan sollten 180 Schuß an Bord sein. Geht man jetzt davon aus das ein Magazin mit 10 Schuß an der Waffe ist, sollten noch irgendwo 3 Magazine untergebracht (worden) sein.
Bisher konnte ich aber keine Infos finden wo dieser Rest untergebracht war.

Am Boden habe ich das fehlende Warzenblech nachgebildet.


Eine ganze “spezielle” Interpretation liefert HB mit dem Öffnungsmechanismus der Fahrsehklappen:

HB hat den Öffnungsmechanismus der später verwendeten “Einheitssehklappe” mit den einfachen, an äußeren Scharnieren gelagerten Fahrersehklappen des 1. und 2. Bauloses kombiniert.
Das technische Problem dabei: Die Einheitssehklappe liegt aussen an der Oberwanne auf und wird über ein Gestänge im Inneren geführtbzw. Gelagert und beim Öffnen von der Wanne weg (= hoch) gehoben.
Die frühere Fahrersehklappe war außen an der Wanne an jeweils zwei einfachen Schanieren gelagert und wurde über die Schanieren einfach hoch geklappt. Kombiniert man nun beide System wie HB das gemacht hat, dann ist ein Öffnen der Fahrersehklappen unmöglich…

Also die 4 Fahrersehklappen umbauen.


Der Turm ( = das Schutzschild):
Wie für den Motor hat HB einfach den kompletten Turm/Geschütz Spritzling aus dem Bausatz 82442 für die Bausätze 83815 und 83816 übernommen.
Das ist falsch, den alle Sd.Kfz 222 des 1., 2., 3. und frühe Fz. des 4. Bauloses haben eine andere Geschützlafette als späte Fahrzeuge des 4. und des 5. Bauloses.

Alle Sd.Kfz 222 der “frühen” Versionen haben eine “Sockellafette” für die 2 cm KwK30 mit jeweils einem Handrad für die Seiten- und Höhenrichtung und nicht die wie in allen Bausätzen wiedergegebene “Sockelafette mit Knüppelsteuerung” wo die Seiten- und Höhenrichtung gemeinsam mit einem, größeren Handrad erfolgt.
Und, es waren 2 gleiche Sitze für Lade und Richtschütze verbaut

Interessant: Der (ur)alte Tamyia Bausatz des Sd.Kfz 222 stellt ein sehr spätes Fahrzeug des 5. Bauloses dar, ist aber mit der Sockelllafette (und 2 gleichen Sitzen) des 1-4 Bauloses ausgerüstet.

HB hat für den Bausatz einen neuen Turm erstellt, um die je nach Baulos unterschiedlichen Sehklappen darzustellen.
Als Folge des zu schmalen Oberwannendaches, hat HB die Grundfläche der Unterseite des Turmes daran angepaßt und um ebenfalls 2,5 mm zu schmal gemacht.
Im Gegenzug hat HB aber die obere Öffnung des Turmes gemäß den Originalabmassen reproduziert, somit ergeben sich auch für die Turmseitenwände erheblich falsche Winkel.



Das für, bzw. vor dem Afrikaeinsatz eingebaute “FuSpr. A” habe ich in einfacher Weise scratch nachgebaut, im den ziemlich voll gefüllten Turm sind später ohnehin nicht mehr als zu viele Details zu sehen.



Das Geschützrohr für die 2 cm KwK30 und das MG34 stammt von RB-Models





Am großen Staukasten an der linken Wannenseite müssen die beiden untersten Staufächer entfernt warden, die gab es erst an Fahrzeugen ab dem 5. (und letzten) Baulos.
Da auch hier HB wieder den Spritzling aus dem Bausatz 82442 verwendet, gilt das auch für den Bausatz 83816, sowie alle HB Sd.Kfz 221 er und den Sd.Kfz 223 Bausätze.

Gleiches gilt für den dem Bausatz enthaltene Wagenheber, der ist ebenfalls falsch und wurde erst ab dem 5.Baulos verbaut. Den habe ich durch einen (korrekten) aus dem Tamyia Opel Blitz Bausatz ersetzt, dort sind immer 2 Wagenheber vorhanden,
Und auch die Feuerlöscher sind vom späteren Typ, und haben an den genannten Bausätzen nichts verloren











Zur Farbgebung:

Was ich WOLLTE, war dieses Sd.Kfz 222 der AA3 der 5.Lei Div. kurz nach dem Ausschiffen in Tripolis, sowie nach dem Umlackieren von RAL7021 auf Afrikabraun im sog. “Lager bei KM5”, auf dem Weg nach El Agheila im Modell dar zustellen.

Zur Info: So ziemlich alle Fahrzeuge der 5.lei Div. wurden im Ferbruar/März 1941 in Tripolis in ihrer Standardfarbe RAL7021 entladen und erst vor Ort, meist im sogenannten “Lager bei KM5” (heute in Tripolis, anno 1941 ca. 5 Km südöstlich von Tripolis Zentrum) auf Wüstentarnfarbe umgespritzt. Bei den allersten Fahrzeugen, die direkt nach dem Entladen als Vorauskommando in Richtung Front geschickt wurden blieb dazu keine Zeit, die wurden dann in Folge auf dem Marsch nach El Agheila mit eine Gemisch von Sand/Staub +Wasser und/oder Benzin beschmiert um das RAL7021 zu “übertünchen”
Das alles ziemlich grob bzw. hastig.

Quelle: https://afrikaneer.wordpress.com/

Was dann auf S/W Fotos div. DAK Fahrzeuge, insbesondere der 5.lei. Div in Folge den Eindruck erweckt und in div. Foren auch so kommuniziert wurde und wird, daß die Farbe der Fahrzeuge in Folge des Wüstenklimas unheimlich verschlissen (= gechippt) worden wäre, weshalb Legionen von Modellbauern Ihre Afrikakorps Modelle “altern” als würden in Nordafrika 365 Tage im Jahr Sandstürme mit Windstärke 10 und darüber herrschen.
Oder massive Verstaubung als Folge des Untergrundes wird als “Sandgelb, lackiert über Panzergrau” identifiziert.

Also WOLLTE ich realistisch bleiben und da ich die Strecke Tripolis-El Agheila + Wettersituation im Frühjahr aus einer meiner 3 Lybienreisen in den 90igern kenne, ein erst vor vor kurzem umlackiertes Fahrzeug mit leichter Verstaubung darstellen.
Wie gesagt wollte ich.
Allerdings habe ich in den 3,5 Jahren Modelllackierpause zuviel Gefühl mit der airbrush verloren, und nachdem ich die Grundierung und ein “Panzergrau” aufgetragen habe, beim Versuch schmale, schlampige Linien Afrikabraun (genauer RAL8000) aufzubringen, um das RAL7021 deutlich durchschauen zu lassen, gleich vom ersten Versuch an viel zu flächig gesprüht und somit nicht das erreicht was ich WOLLTE.
Daher: Modellumsetzung halbwegs ok, Lackierung: 5 Minus,











Die Räder stammen von Royal Models.



Die gewählten (weil vorhandenen kompletten) Kennzeichen haben für das Fahrzeugbaujahr eine zu hohe Nummer, die sollten im 99.000 er Bereich sein.
D.h es wären neue WH-Kennzeichen aus Einzelziffern anzufertigen
Allerdings habe ich bisher keine Lösung gefunden, wie man die einzelnen Nummern(decals) auf dem weißen Basisdecal aufträgt, ohne dieses und die vorher angebrachten Nummern druch die neue (feuchte) Nummer wieder auf zu lösen.
Wer dazu eine Lösung hat, Danke im Voraus.



mfg,
Erich

#2 RE: Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von Pelli 30.03.2019 16:38

Moin,
sehr schönes Modell, ich finde es immer gut wenn man den Bausatz näher an das Modell bringt. Auch die Lackierung finde ich gut, sie wirkt sehr realistisch!

#3 RE: Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von Steffen 30.03.2019 19:44

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Hallo Erich.

Schön, dich wieder aktiv zu sehen. Deine Penibel recherchierten Bauberichte sind mir immer ein Vergnügen zu lesen. So von Nietenzähler zu Nietenzähler.
Dein TRISTAR Sd.Kfz.222 war schon ein Leckerchen. Und auch dieser HOBBY BOSS hier macht da keine Ausnahme - sehr schön !

Zitat von trex.10 im Beitrag #1
D.h., während die Breite des Fahrgestells korrekt ist, somit auch die Breite der Unterseite der Unterwanne, ist die Wanne in dem Bereich wo die Ober- auf die Unterwanne trifft um 3,5 mm zu schmal, was zu völlig falschen Seitenwinkeln der Unterwanne führt. Und da in Folge die Oberwanne an ihrer Oberseite (Wanndendach) um 2,5 mm zu schmal ist, ergibt das auch für Seitenwände der Oberwanne falsche Winkel
Genau das hat mich von den HOBBY BOSS Sd.Kfz.222 abgehalten. Es sieht danach aus, aber die Proportionen passen nicht. Wenn man es keinem sagt ... aber ich weiß es. Und das würde mir die Freude am Modell rauben.

#4 RE: Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von trex.10 31.03.2019 10:32

Hallo Steffen,

Aus dem Sd.Kfz 222 von Tristar (bzw. jetzt Hobby Boss Bausatz Nr. 80149) ein Modell der 1. und .2. Serie zu machen wäre extrem aufwendig.
Von daher (muß ich mit den Fehlern von HB leben...

#5 RE: Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von Stefan 31.03.2019 17:13

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Freut mich auch, daß Du wieder da bist, verbunden mit dem Wunsch, daß hoffentlich alles wieder passt im Job.

Deine Artikel sind immer gut zu lesen, weil halt auch sehr gut recherchiert.

#6 RE: Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von DerManni 01.04.2019 07:42

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Tolle Ergänzungen, macht Spaß beim Betrachten .
Gruß,
Manni

#7 RE: Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von trex.10 01.04.2019 07:47

Hallo Stefan,

Zitat
Freut mich auch, daß Du wieder da bist, verbunden mit dem Wunsch, daß hoffentlich alles wieder passt im Job.



Danke der Nachfrage.
In Zeiten von google kann man das ja nachlesen, daher in Kurzform:
Der Eigentümer der Holding zu der jener Ital. Kleinserienhersteller für 4x4 Lkw seit 2012 gehörte für den ich fast 20 Jahre Importeur für A und D bin (bzw. war), hat Anfang 2. Quartal 2015 entschieden die Produktion im Stammwerks einzustellen, Weiterführung unklar.
All das quasi von Heute auf Morgen.
In Folge für mich 80% Umsatzverlust über Nacht...
Im Herbst 2015 hat sich dann ein Lizennehmer 500 Km weiter südlich gefunden, bei dem ich 3 Monate verbracht habe um die Produktion wieder neu auf zu ziehen.
Mitte 2016 haben dann ehemalige Mitarbeiter des Stammwerkes dem Hersteller einen Insolvenzantrag gestellt, wegen ausgebliebner Lohn-Zahlungen.
Im Frühjahr 2017 wurde dann durch Gerichtsbeschluß den neuen Linzenzbauer die weitere Produktion verboten.
Bis Mitte 2018 habe ich mich neu aufgestellt, um auch ohne Verkauf von Neu-Fz weiter ( besser Über)leben zu können.
Seit dem bin ich auch wieder im Kopf frei für Anderes.

#8 RE: Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von Erheart 01.04.2019 11:01

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Hallo Erich,

Zitat von trex.10 im Beitrag #1
beim Versuch schmale, schlampige Linien Afrikabraun (genauer RAL8000) aufzubringen, um das RAL7021 deutlich durchschauen zu lassen, gleich vom ersten Versuch an viel zu flächig gesprüht und somit nicht das erreicht was ich WOLLTE.
Daher: Modellumsetzung halbwegs ok, Lackierung: 5 Minus,

Also ich finde die Modellumsetzung super gelungen und die Lackierung mindestens glatte 1!
Vielleicht war ja ein "Erbsenzähler" damals im “Lager bei KM5” am Lackieren. Und für so jemand ist schlampiges Arbeiten nun mal nicht möglich. Darum ist dieses Fahrzeug stolzer Träger einen halbwegs vollständig deckenden Lackierung!
Mir gefällt auch besonders der selbst gemischte Fabton! Wirklich anders als man es zur Zeit üblicherweise im Modellbau sieht!

Danke für den Baubericht mit der akribischen Recherche und für die vielen Hintergrundinfos!

Viele Grüße
Achim

#9 RE: Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von Manne 01.04.2019 16:59

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@trex.10

Hoi, der Erich ist wieder da supi,
kann mich Steffen und Stefan nur anschließen habe deine gut recherierten BB richtig gehend verschlungen
wie ebend ein guter Krimi oder Roman.
Freut mich für dich für die neuen Perspektiven und wünsche dir das der Trend anhält.
Wie besagt eine Floskel so schön : Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.

In diesem Sinne die allerbesten Grüße an dich und für uns tolle Bauberichte auch wenn ich selbst momentan nur im kleinen Maßstab
in meinem Hobby Modellbahn unterwegs bin.

Gruß Manne

#10 RE: Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von AB:35 07.06.2019 15:03

Hallo Erich,
Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Fahrzeugtechnik des 2. Weltkriegs aus der 1:35 iger Sicht. Deine grossen Artikel zum 221iger waren sehr inspirierend, dafür auf jeden Fall Dank und Respekt.
Nutzt Du für die Dienstvorschriften, die antiquarisch oder als Nachdruck zu erwerben sind? Ich habe einiges an Sekundärliteratur, aber bin mir noch unsicher, ob die Investition in die Reprints Sinn macht.
Das Motorthema beschäftigt mich, denkst Du man könnte den ICM Motor aus dem s.Einheits Pkw verwenden um ein besseres Ergebnis zu erzielen?
Herzliche Grüsse
Andreas

#11 RE: Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von trex.10 11.06.2019 07:28

Hallo,

Sowohl der Motor im ICM Horch 1a, als auch der von Plusmodel sind die 3,8 Liter Version, die erst bei den Sd.Kfz 222/223 Fgst. Ausf "B" verwendet wurden.
Sicher möglich die zu verwenden, aber sie benötigen ebenso wie der HobbyBoss Bausatz Motor etliche Veränderungen.
Ich habe keine der von Dir angepsrochenen TDV, könnten aber schon interessant sein.

mfg,
Erich

#12 RE: Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von Markus 11.06.2019 08:08

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Hi @trex.10 ,

was deinen Modell angeht, wurde ja alles schon gesagt, da schließen ich mich voll und ganz an.

Wegen den Nummern Decals, würde mir nur Einfallen, nach dem trocknen der ersten Nummer, eine feine Lackschicht zu sprühen, dann diese trocknen zu lassen und dann die nächste Nummer auftragen, diese wieder trocknen zu lassen, die Lackschicht rauf usw. .
Das könnte funktionieren, ist aber sehr aufwendig.

cu
Markus

#13 RE: Sd.Kfz 222, 2.Baulos, Nordafrika, Frühjahr 1941 von trex.10 13.06.2019 16:22

Danke Markus für Deinen Tip.

Ich habe mir auch schon überlegt das so zu machen, wird halt lange dauern.

mfg,
Erich

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